… hat man Tage, wo alles optimal läuft, alles auf Anhieb klappt und dann auch diese Tage, wo rein gar nichts funktioniert.
Es spielt überhaupt keine Rolle, was ich mache oder denke – alles fühlt sich irgendwie falsch, verkehrt oder komisch an. Daraufhin stelle ich alles in Frage und finde den eigentlichen Sinn nicht mehr wieder.
Verloren im Gedankenstrudel versuche ich wieder zu entkommen, aber hängt man einmal fest, bleibt man da auch.

In einer Sache können wir uns alle einig sein: Sich selbst verrückt zu machen, da sind wir großartig drin. Man malt sich die schlimmsten Horror-Szenarien aus. Als hätte man sonst was angestellt, dabei sind es nur dumme Gedanken. Und diese „dummen“ Gedanken können sehr viel Schaden anrichten – in uns.

Das ich schnell verunsichert bin, liegt an meiner Kindheit. Man hat mir nie was zugetraut und auch dementsprechend nie unterstützt. Auch habe ich oft das Gefühl (und ja, ich weiß eigentlich, dass es NICHT so ist) dass man nichts von mir wissen will bzw. mich nicht mag. Irgendwie eine Form von Nichtbeachtung. Manchmal.

Manchmal bin ich aber auch so übermütig, dass mir alles egal ist – frei nach dem Motto: „Mir kann keiner was!“.. Ich wünschte, ich hätte mehr solcher Tage. Generell möchte ich wieder die sein, die ich mal war – vor Jahren. Stark, mutig und zielsicher. Heute bin ich das Gegenteil: Schwach, ängstlich und planlos. Manchmal möchte ich, dass mich meine Mama an die Hand nimmt und mich führt.

Manchmal möchte ich von der Menschheit überhaupt nichts wissen, es nervt mich teilweise was manche so machen, einfach ihre Existenz nervt mich. Ihr Getue, ihr Gemache und ihr Gelaber – bekomme ich die Krise.
Manchmal möchte ich mich unter die Menschenmenge mischen. Einfach dabei sein und was erleben. Ein Teil davon sein.

Manchmal..