Hallöle,

ich will heute irgendwie nur tratschen, was mir gerade so auf der Seele brennt. Eigentlich nichts wildes – hoffentlich.
Wer mich so auf Twitter verfolgt, der hat mitbekommen dass ich gerade mit mir am hadern bin. In meinem näheren Umfeld läuft gerade was nicht so rund, wie es mal lief..

Selbst eine langjährige Freundschaft macht nicht davor halt das man sich verliert.

Dieser Satz ging mir gestern durch den Kopf und es trifft den Nagel auf den verdammten Kopf. Jeder verändert sich irgendwie auf eine Art und Weise, manchmal zum positiven, aber auch mal zum negativen. Ich will das auch gar nicht irgendwie anprangern, ich finde Veränderungen sehr gut.
Aber diesen „gemeinsamen Nenner“ den man ja Jahrelang hatte zu verlieren, finde ich für mich persönlich hart und auch schwierig damit umzugehen. Mit ihrer Vorliebe habe ich mich schon arrangieren wollen, aber es klappte nicht so wie ich es mir vorstellte und letztendlich ist es nun so, dass man sich gar nicht mehr meldet, weder sie noch ich. Sie macht ihr Ding und ich meins. Wir kannten uns quasi schon von der 1. Klasse an, nur sie ging auf der Nachbarschule und wir trafen uns in der Pause auf dem Schulhof. Natürlich bin ich jetzt wieder am grübeln, es doch an mir liegt, dass es so ist wie es ist. Sie wohnt ca. 520 km entfernt von mir, warum sollte sie sich noch mit mir abgeben, wenn sie dort alles hat? Und dass das schreiben irgendwann im Sande verläuft hätte mir eigentlich klar sein müssen, denn das ist ja jetzt nicht das erste Mal. Aber auch hier fällt es mir schwer, mit dem Gedanken umzugehen, dass auch sie zu verlieren – wisst ihr was ich mein? Sie war meine mittlerweile einzige Freundin und nun – war’s das jetzt? So wie es auch ausschaut, kommt sie noch nichtmal zur meiner Hochzeit. Das mir sehr wehtut und es dennoch akzeptieren muss.

Ich setze mir nun eine Frist, sollte sie sich bis zu einem bestimmten Tag nicht mehr melden von sich aus und ich mich ebenfalls nicht dazu bereit fühlen, dann war’s das. Ich hoffe, die Hoffnung stirbt zuletzt..