Hallo. 🙂

29.01.2018 und ich habe keine Ahnung wie es mir geht. Der Februar rückt immer näher, die Traurigkeit macht sich offenbar bald wieder breit und mein nächster Therapie-Tag ebenso. Letzte Woche hatte ich wieder einen kleinen Heulanfall – wo ich denke, dass es jetzt an die kommende zeit liegen könnte. Es werden jetzt 4 Jahre wo ich meine Mama am Alkohol verloren habe und nie hat sie mir so gefehlt wie jetzt.

In manchen Momenten denkt man, man hätte sein Leben im Griff und dann kommen die Erinnerungen hoch und zack man liegt wieder am Boden. Ich habe mir auch alte kinderbilder von mir angeschaut, wie die „heile Welt“ noch in Ordnung war. Auch Bilder von meiner Mama habe ich gesehen, wie sie noch „gesund“ aussah und offensichtlich fröhlich. Fröhlicher als in ihrer schlimmen Trinkerphase.

Es ist erstaunlich, wie sehr man an einer Person hängen kann, obwohl man von ihr schlecht behandelt wurde. Es ist ja immerhin meine Mutter gewesen, aber dennoch.. Wisst ihr was ich meine?
Das hängt bestimmt an diese Abhängigkeit die man ja zu diesen Personen entwickelt.
Aber warum musste sie in dieses böse Loch fallen? Warum?.. Diese Fragen bleiben mir bis zu meinem Tod wohl immer unbeantwortet.

Aufgrund einer Zahn-OP und deren mediakmentösen Nebenwirkungen habe ich meine Opipram knappe 3 Tage nicht genommen, weil mir das Risiko irgendwie zu hoch war, noch mehr Nebenwirkungen zu haben. Ab heute werde ich diese wieder nehmen. Aber ausfallerscheinungen sind nicht aufgetreten, ich habe ein wenig blöd geschlafen, kann aber auch am Gesundheitszustand gelegen haben. Mal sehen!