Hallo Gemeinde. 🙂

Ich habe den Monat Februar erstaunlich gut „verkraftet“ würde ich meinen. Mitte März wird es noch einmal schwer für mich, da Mama dort Geburtstag hat. Morgen bin ich wieder bei meinem Therapeuten, aber um ehrlich zu sein, gehe ich nicht mehr mit einer großen Erwartung dahin. Es ist wohl doch besser, wenn ich mir jemand anderes suche, aber dann fange ich ja wieder von vorne an und habe ich die Kraft dazu? Ja, ich mache es ja für mich, damit es mir besser geht, aber erzählt man dennoch alles gerne doppelt und dreifach? Ist dann nicht mal irgendwann gut? Diesen Struggle habe ich momentan, wenn ich an diese Therapie-Stunden denke. Damit tue ich mir keinen gefallen, das bin ich mir durchaus bewusst, aber irgendwie macht es noch nicht „klick“.

Kennt ihr das?

Dieses Jahr wird ein schönes Jahr. Ich heirate, ich ziehe mit meinem Freund zusammen, eigentlich alles perfekt – aber es fehlt wieder jemand – meine Mama. Ich hätte ihr so gern so viel erzählt. Ihre Ratschläge wären so hilfreich gewesen und erst recht bei der Brautkleid-Beratung. 🙁 Halt so ein typisches Mama-Tochter-Ding. Dies bleibt mir wohl auch „erspart“. Wisst ihr was ich mich frage, wenn ich mal ein Kind habe? Wie ich mich da verhalten soll und wie nicht, wenn ich es selbst nicht einmal vorgelebt bekommen habe.

Die Refrain-Zeilen von „Where’d you go“ von Fort Minor treffen es eigentlich sehr gut:

„Where’d you go?
I miss you so,
seems like it’s been forever,
That you’ve been gone.
Please come back home.“

Du bist für immer gegangen Mama, aber in meinem Herzen, egal was du gemacht hast, bleibst du für immer.